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Marcel Bergelt - Motorcrosser Werksstudent

  • Marcel Bergelt - Motorcrosser Werksstudent
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Bachelor des Wirtschaftsingenieurwesens möchte Marcel Bergelt werden. Und Motorcross Überflieger. Passt beides nicht zusammen, meinen Sie? Doch. Passt! Bei tegos, als Werksstudent im dualen Studiengang der DHBW, der Dualen Hochschule des Landes Baden-Württemberg. Und beim ADAC BW-Cup, mit dem Ziel, sich als Motorcross Quereinsteiger ganz vorne zu etablieren. Natürlich hat tegos gleich ein Sponsoring für den rasenden Werksstudenten übernommen, um dessen ehrgeizige Pläne zu unterstützen. Und ist somit jetzt auch auf der Rennstrecke und im Fahrerlager Teil des Teams #24Bergelt.

tegos Sponsoring  - MotorCross Marcel BergeltAber zunächst zum Ernst des Lebens: Was ist ein Duales Studium? Eigentlich ganz einfach und sinnvoll. Ein technisches Studium in der Theorie und lebensnahe Lernerfahrung in der täglichen Praxis. Hört sich spannend an, ist es auch. Nach drei Jahren folgt der Abschluss als Bachelor und ein Berufseinstieg mit erheblich mehr Praxiserfahrung, als die Bewerber ohne duale Ausbildung. Zweimal im Jahr tauscht Marcel Bergelt deshalb den Hörsaal gegen die tegos Werkshallen. Jeweils drei Monate lang ist er dann Teil der Produktionsplanung, unterstützt die Materiallogistik, arbeitet mit modernen Instrumenten wie der Kanban-Prozesssteuerung oder kümmert sich mit um die Instandhaltung der Produktionsanlagen. Wie innerhalb einer Trainee-Ausbildung durchläuft der Werksstudent alle Abteilungen. Nicht nur Technik, Produktion und Logistik, auch Verwaltung, Vertrieb und Management. Ziel ist es, mit guten Allgemeinkenntnissen zum Allrounder zu wachsen, statt sich nur auf einen kleinen Bereich zu spezialisieren. Entsprechend vielfältig sind auch Berufsauswahl und Chancen auf dem Arbeitsmarkt. "Ich habe mich noch nicht ganz festgelegt, bin ja erst im Oktober 2021 fertig. Das duale Studium ermöglicht mir aber später ein breites Einsatzspektrum", blickt Marcel Bergelt fokussiert aber entspannt in die berufliche Zukunft. "Technischer Einkauf wäre zum Beispiel ein interessanter Aufgabenbereich. Das ist spannend. Oder gerne auch etwas im Bereich Kommunikation, Vertrieb und Marketing. Mit Menschen arbeiten und Projektaufgaben lösen. Das liegt mir." In der Regel erfolgt erst im letzten Lehrjahr auch eine spezialisiertere Ausrichtung im Studium.

Aber genug von der Arbeit, jetzt folgt das Vergnügen. Also rauf auf's Moped und mit Vollgas über die Piste. Ursprünglich kommt Marcel Bergelt ja aus dem MTB-Sport, hat sich im Downhill-Europacup seit 2013 einen Namen gemacht. "Aber ich habe mich schon als kleines Kind mit dem Motorsport-Virus infiziert, habe jede Form von Auto- und Motorradrennen im Fernsehen verfolgt, schon bei der Formel 1 und der Rallye-WM mitgefiebert, als andere Kinder noch Teletubbies und Sesamstraße schauten," lacht Marcel. " Und klar, Motorradsport war für mich immer das Highlight. Ich wusste schon damals, das will ich auch mal machen."

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Zur Saison 2016 folgte dann der Umstieg von Muskel- auf Motorkraft. Endlich 18, endlich Führerschein. Marcel tauschte das Mountain-Bike gegen seine erste Cross-Maschine. Als Quereinsteiger keine leichte Aufgabe, denn alle Konkurrenten um ihn herum saßen schon in ganz jungen Jahren auf dem Motorrad und haben das Einmaleins des Motorcross quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Aber auch andere Quereinsteiger aus dem Mountain-Bike-Sport konnten sich schon in höheren Motorsportklassen behaupten. Offenbar sind professionelle Downhill-Wettbewerbe eine gute Schule für Koordination, Fokussierung und Fitness. Man erinnere sich nur an Alexander Wurz, der vom MTB-Champion bis in die Formel 1 und in das Benetton-Team aufgestiegen ist, mit dem Michael Schumacher zweimal Weltmeister wurde. Ambitionierte Ziele gibt es also genug. Auch die erste Saison 2016 war für den jungen Einsteiger mit der 24 auf dem Rücken ein überraschend großer Erfolg. Im Hessen-Cup gewann er gleich in der Debutsaison ein Rennen, war weitere viermal auf dem Podium. "Der Sprung ins kalte Wasser war sicher der Schlüssel zum schnellen Erfolg. Nicht erst lange rantasten. Gleich Vollgas und harter Wettbewerb“, outet sich Marcel als sportlicher Draufgänger.

In der aktuellen Saison lief es dagegen leider noch nicht so gut. Neue Maschine und noch Probleme mit der Feinabstimmung des Fahrwerks. Trotz 60 PS seiner Honda CRF 450R konnte Marcel in den ersten Rennen nicht immer so angreifen, wie er wollte. Aber die Kurve zeigt nach oben. Ausgerechnet im letzten Lauf, das Podium oder zumindest ein Top 5 Ergebnis im Visier, platzte dann der Hinterreifen. Auch noch Pech. Aber wir lassen uns davon nicht entmutigen. Damit es weiter nach vorne geht, braucht es ein wenig Glück und noch besseres Material, ergo mehr Budget. Klar, tegos unterstützt als Sponsor Werkstudent Marcel Bergelt und ist nun auch auf der Strecke und im Fahrerlager präsent. Zwar gehört Motorcross zu den preiswertesten Motorsport-Möglichkeiten, aber ohne Eltern, die die Begeisterung teilen und finanziell unterstützen können, zählt jeder Euro jedes Unterstützers. "Ich bin tegos nicht nur dankbar für die finanzielle Unterstützung als Sponsor, sondern vor allem auch für das große Verständnis als Arbeitgeber, dass ich meinen Sport neben Studium und Ausbildung professionell betreiben kann“, zeigt sich Marcel beeindruckt von der Unterstützung des tegos Management, allen voran Ausbildungsleiter Matthias Müller. "Wir sind sicher, dass sich seine Motivation im Sport, seine Engagement, seine Fähigkeit als Autodidakt neue Prozesse zu lernen, sein Verantwortungsbewusstsein, sein Organisationstalent und die Fähigkeit, sich selbst zu vermarkten, auch auf die Berufsausbildung und die spätere berufliche Karriere übertragen lassen", streut tegos Junior-Chef Müller seinem Dualen Werksstudenten Rosen. Also: Geben wir gemeinsam Vollgas. Wir drücken alle die Daumen - beruflich wie sportlich.

Bildnachweise/Copyright: Mx Pics Annett, Cross Pics Huth, tegos / Videoquelle: YouTube




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